Mit diesem Blog möchten wir eine vertrauensvolle Plattform schaffen, die informiert, inspiriert und zum verantwortungsvollen Ausleben von Spanking und BDSM ermutigt.
Mittwoch, 13. Februar 2013
Ich bin.................
Was wegen schmerzen weint,
Aber ich bin ein Mensch,
Dass nach Liebe schreit.
Wann du weisst das du …
du im ganzen Haus Blumen aufhängst, nur damit Deine Mutter nicht weiß, wozu die ganzen Haken in der Decke wirklich sind.
du feststellst, daß du mehr als ein Monatsgehalt in Spielzeug investiert hast.
du mehr Spielzeug als Deine Kinder hast. wenn dein Kind die Spielzeugschachtel findet und entzückt aufschreit: “….baohhhh, toll, Mama!
Du hast ja viel bessere Cowboy-Sachen als ich!”
Auch hier ein Dank an dark und hier dürft ijr gerne weiterlesen
Warum und weshalb Spanking
Wieder mehr lesen dann hier entlang
Die Sexstellung Doggy Style
besser bekannt als “von hinten“ oder Hündchenstellung, gehört zu den beliebtesten Sexstellungen.
Diese Stellung ermöglicht ein tiefes Eindringen ihres Partners.Tiefe, feste stöße…
So geht’s: Gehen Sie in den Vierfüßler-Stand. Ihr Partner,auf die Knie(du stück),hinter Ihnen. Sie können sich auch auf Ihre Arme lehnen, somit ändert sich der Winkel.Aber auch sehr gern benutzt , sie kniet sich aufs Bett und so kann Mann im Stehen,mehr powerstöße durchführen.
Fantasien sind da natürlich euch überlasen.
Liebe Leserinnen und Leser einen Dank erst mal an dark, das ich hier diesen Post schreiben darf, wenn ihr mehr lesen möchtet dann hier entlang
Montag, 11. Februar 2013
Ein schöner.....
Denn nur mit den Rohrstock klappt es - eine wahre Geschichte
Hier dürft ihr mehr lesen
Eine Geschichte
Vor sechs Jahren begann er, mich dann zu versklaven, was mir damals überhaupt nicht gefiel.
Ich dachte, es wäre nur eine spielerische Phase und machte es aus Liebe zu ihm mit.
Das jedoch war ein gewaltiger Irrtum. Ohne es anfangs zu merken, wurde ich regelrecht süchtig danach, von ihm die Augen verbunden zu bekommen und gefesselt zu werden. Es tat mir gut, ihm hilflos ausgeliefert zu sein und er nutzte es, wie es ihm gefiel.
Innerhalb kürzester Zeit drillte er meinen Mund perfekt nach seinen Wünschen und ernannte ihn kurzerhand zu seiner Lieblingsfotze. Ich habe ihn seit dem öfters und länger zum blasen im Mund, als ich Zeit zum reden habe.
Heute gefällt es mir, dass er meinen Mund ständig in Anspruch nimmt.
Schlimm fand ich damals, wie er dann auch anfing, sich für meinen Po zu interessieren.
Erst noch sehr selten, ganz harmlos und nur mit einer Fingerspitze, während er mich vorne richtig nahm.
Als er dann aber den Film “Geschichte der O” sah, änderte sich dies schlagartig.
Er war wie besessen davon, auch meinen Arsch nun für ihn zugänglich zu machen. Ich versuchte, ihn davon abzubringen, aber er hatte sich fest in den Kopf gesetzt, ihn zu seiner dritten Fotze zu machen.
Er baute einen Gummischwanz so um, dass unten an der Plattform drei Ketten befestigt waren.
Steckte der Schwanz tief in meinem damals viel zu engen Po, führte die erste Kette hinten zwischen meinen Pobacken nach oben.
Da befestigte er sie an einem Gürtel, den ich eigens dafür tragen musste.
Die beiden anderen Ketten führten links und rechts neben meiner Fotze vorne nach oben. Auch sie wurden links und rechts am Gürtel befestigt, so dass der Gummischwanz nicht aus mir heraus gleiten konnte.
Ich fragte ihn damals, ob nicht auch vorne eine Kette genügen würde, die mitten durch meine Fotze verlief.
Er wollte nicht. Es sollte, so wie bei der “Geschichte der O”, auch bei mir so sein,
dass er mich auch dann vorne nehmen konnte, wenn das Teil hinten in mir steckte.
Wenn das Ding erstmal drinnen war, war es dann auch ganz gut so.
Es dauerte nicht lange, und ich musste das Teil ganze Abende und Nächte tragen.
Kaum dass mein Herr gemerkt hatte, dass ich mich damit abgefunden hatte, begann er umgehend, die Größe der Schwänze zu steigern.
Es war eine harte Zeit, aber heute bin ich ihm dafür dankbar.
Es gefällt mir schon seit langer Zeit, so gut geweitet zu sein.
Vor allem aber, mit welchem Eifer er sich mit seinem echten geilen Schwanz darum bemüht, dass es auch so bleibt.
Gerade erst vor einer Stunde bin ich durch einen reinen Arschfick gekommen, was ich damals für unmöglich gehalten hätte.
Er hatte mir mal ganz stolz erzählt, dass er an dem Tag, an dem er meinen Po zur dritten Fotze gemacht hatte, meinen Willen gebrochen hatte.
Tatsächlich stimmte das auch irgendwie. Von da an war alles plötzlich ganz anders.
Durch dieses Erfolgserlebnis, wie es sich aus seiner Sicht darstellte, kamen von nun an ständig neue Forderungen an mich.
Die “Geschichte der O” wurde von nun an sein Vorbild.
Er dachte immer, ich wusste davon nichts, aber ich hatte seinen Film schon an dem Tag in seiner Werkzeugkiste gefunden, als er ihn gekauft hatte.
Ich sah ihn mir natürlich heimlich an und merkte erst da, dass ich wie die “O” wohl auch sehr devot bin.
Die vielen Erniedrigungen, die mir damals bevorstanden, ließen mir zwar die Haare zu Berge stehen, aber heute liebe ich sie.
Irgendwann einmal hatte er gemeckert, dass in dem Film nie wirklich Sex zu sehen war, aber mir wurde schnell klar, er hat erst sein und dann mein Leben grundlegend verändert.
Heute hat er sämtliche Filme, Bücher und sogar ein Comicbuch über “O” offen im Regal stehen, ohne die geringsten Skrupel zu haben.
Es ist ihm egal, was ich oder unsere Bekannten darüber denken, denn ich bin nun mal jetzt sein Eigentum. Er nutzt leidenschaftlich jede Gelegenheit, es mich spüren zu lassen und das ist gut so.
Das einzige, was mir seit Jahren Sorgen macht, ist die Tatsache, wie die “O” rumgereicht wurde. So ziemlich jeder in der Geschichte hatte das Recht, sie zu nehmen, wann und wie er wollte.
Im Gegensatz dazu vergnügte sich ihr Geliebter vor ihren Augen mit anderen Frauen.
Mag ja sein, dass es ihrer Disziplinierung zugute kommen sollte, aber wirklich glauben konnte ich es nicht.
Die Vorstellung, mich Fremden hinzugeben zu müssen, erschien mir schon furchtbar, aber meinen Herrn mit anderen Frauen zu teilen, würde ich nicht ertragen.
Vor einigen Tagen geschah dann etwas, was mich mit Schrecken mal wieder denken ließ, ob er Gedanken lesen konnte.
Er saß in seinem Sessel und forderte mich auf, vor ihm auf die Knie zu gehen, um ihm einen zu blasen.
Ich sollte ihm dabei in die Augen sehen und er erzählte mir seelenruhig, dass wir zu Bekannten von ihm eingeladen waren.
Auch er schreibt auf diesen Seiten Geschichten, auch über mich, teils übertrieben, aber auf jeden Fall hatte er dabei die Leute wohl kennen gelernt.
Ich genoss gerade, wie schön groß sein Schwanz durch meine völlige Hingabe in meinem Mund wurde, als er plötzlich meinte, dass er mich vorführen will.
Bevor ich überhaupt begriff, was er von mir verlangte, fragte er mich dann ganz scheinheilig, was es heute zu essen gibt.
Ich wollte das erste Mal seit Jahren protestieren, aber er ahnte es wohl. Er drückte meinen Kopf runter, bis sein Schwanz fast in meinem Hals steckte und stellte mich so ruhig.
Er dachte auch gar nicht daran, meinen Kopf wieder los zu lassen, bis er kam.
Kaum aber, dass ich mit dem schlucken fertig war, stand ich ohne seine Erlaubnis auf und schrie ihn an:
„Du geiler Bock, das kommt überhaupt nicht in Frage.“
Er hatte mich schon lange zu absoluter Unterwürfigkeit erzogen, doch ich sah ihn jetzt das erste Mal wegen meines Widerspruchs offensichtlich geschockt.
Er fing sich aber schnell und kam aus seinem Sessel hoch.
Völlig unerwartet für mich, griff er unter meinen Minirock, steckte tief seinen Mittelfinger in meine Spalte und zog mich nur mit diesem einen Finger nah zu sich heran.
Immer wieder kam es mal vor, dass eine einfache unverhoffte Ohrfeige meine Meinung „schlagartig“ ändern konnte.
So war es seit langem auch jetzt.
Ich nahm seinen noch immer riesigen Schwanz in meine Hand, senkte demütig meinen Blick und entschuldigte mich.
„Es tut mir leid“, sagte ich, „dass ich die Frechheit besessen habe, Dir zu widersprechen. Ich mache natürlich alles, was du von mir verlangst.“
Mit seinem Finger noch immer in mir, setzte ich aber noch mal leise nach, dass ich den “Geilen Bock” aber niemals zurück nehme.
Es folgte eine zweite Ohrfeige und ich entschuldigte mich dann auch dafür.
Es fühlte sich merkwürdig an, wie meine Backen heiß wurden und gleichzeitig ein Finger um meinen Kitzler kreiste, aber ich war ja auch selbst schuld.
Er zog an den beiden vorderen Haltern meiner Strapse, ließ sie auf meine Haut klatschen und nahm mich an die Hand.
Er führte mich um den kleinen flachen Wohnzimmertisch, auf den ich mich mit gespreizten Beinen runter beugen sollte.
Eigentlich schlaffte sein Schwanz schnell ab, wenn ich so wie eben, mit ihm fertig war, aber immer nicht.
Ich nahm noch kurz wahr, wie er ihn zwischen meinen Pobacken ansetzte und da war er auch schon drin.
Er nahm mich, als wäre es heute das erste Mal.
Er lies sein Schwanz komplett in mir versenkt, als er mich fragte, wozu ich bei seinen neuen Bekannten mal Lust hätte.
Mit einem Kloß im Hals antwortete ich ihm stöhnend: „Vorgeführt zu werden.“
Auch er beugte sich runter, um mit seiner Hand von vorne zwischen meine Schenkel zu greifen und fragte mich dann, warum ich ihn den nicht mal darum bitten würde.
Der Kloß in meinem Hals wurde größer, aber ich bat ihn tatsächlich darum, mich bei seinen Bekannten vorzuführen.
Es wurde mir peinlich, denn trotz der Situation, in der ich mich gerade befand und vor allem den Situationen, die mir gedanklich noch bevorstanden, war ich kurz davor, zu kommen.
Gleichzeitig froh, aber doch auch enttäuscht, zog er seine Finger aus meiner sicher gerade sehr feuchten Muschi und entfernte in einem Rutsch seinen Schwanz aus meinem Arsch.
„Das heben wir uns für später auf“, meinte er nur ganz trocken.
Wir gingen zusammen duschen, was mir wie immer viel Spaß machte.
Er konnte dabei nämlich absolut nicht die Finger von mir lassen.
Erst als er mich danach aufforderte, mich ganz besonders aufreizend zu schminken, dachte ich wieder daran, wofür ich es tun sollte.
Intensiver wurde es noch, als mein Herr mir meine Kleidung zusammen stellte.
Die Stiefel waren ja trotz der hohen dünnen Absätze in Ordnung, aber der Lederrock war so kurz, dass jede falsche Bewegung verriet, dass ich Strapse trug. Andere Unterwäsche als Strümpfe und Strapse hatte ich schon seit Jahren nicht mehr an.
Heftiger war nur noch die durchsichtige schwarze Bluse, in der ich meine Brüste präsentierte, als hätte ich oben gar nichts an. Jeder konnte deutlich erkennen, dass ich wie immer meine Nippel kräftig rot zu schminken hatte.
Mir blieb nichts anderes übrig, als verlegen zu lächeln, während mein Herr mich eingehend begutachtete. Irgendwie keimte in mir die Hoffnung auf, dass er mich nur testen wollte und sich seine Bekannten bloß ausgedacht hatte.
Auf dem Flur hielt er mir meine Lederjacke, was er schon seit längerem nicht mehr tat. Ich konnte mir nicht helfen, aber ich wurde das Gefühl nicht los, dass er ein schlechtes Gewissen hatte.
Auch die Beifahrertür vom Wagen hielt er mir auf, aber da, glaube ich, wollte er nur sehen, wie ich artig meinen Rock hob.
Der Sitz war kalt unter meinem blanken Po und ich stöhnte leise auf.
Mein Herr lächelte mich an und schloss erst die Tür, nachdem ich, so wie es meine Pflicht war, weit die Beine gespreizt hatte.
Nach fast einer Stunde auf der Autobahn hielten wir auf einem kleinen Rastplatz. Mein Herr liebte es, mich bei solchen Gelegenheiten mal eben zu nehmen oder sich von mir einen blasen zu lassen, aber diesmal nicht.
Ich sollte stattdessen meine Jacke ausziehen und dann verband er mir auch noch die Augen.
Er forderte mich auf, mich selbst zwischen meinen gespreizten Schenkeln zu streicheln und fuhr wieder los.
Nach wenigen Metern hielt er jedoch wieder. Von Dunkelheit umgeben, wurde ich nervös, streichelte mich aber vorsichtshalber weiter.
Erst als ich hörte und roch, dass er eine Zigarette geraucht hatte und dann erneut los fuhr, wurde ich wieder ruhiger.
Wenn man das in meiner Lage überhaupt so nennen konnte.
Doch zumindest eben wollte er mich wohl nur ein wenig dabei beobachten, wie ich mich streichelte.
Mit verbundenen Augen verliert man jedes Zeitgefühl, aber lange fuhren wir dann nicht mehr.
Als ich hörte, wie wir langsam über Kies fuhren, wusste ich, dass es jetzt ernst wird.
Ich fragte nach meiner Jacke, aber mein Herr meinte, dass ich auch ohne schon genug anhätte.
Ich fragte ihn, was denn mit der Augenbinde sei, aber die Gastgeber wollten angeblich nicht, dass ich weiß, wo sie wohnen.
Auch wenn mein Herr mich führte, war es nicht leicht, mit den hohen Absätzen über den Kies zu laufen.
Ohne dass ich eine Klingel gehört hatte, wurde uns die Tür geöffnet.
Ohne Begrüßung sagte eine Frauenstimme, anscheinend gelangweilt: „Folgen sie mir.“
Ich weiß nicht, was wir betraten, aber meine Absätze hallten auf einem scheinbar gefliesten Boden.
In einem Raum mit dickem Teppichboden blieben wir dann stehen.
Ich hörte Stimmen und bekam so weiche Beine, dass ich einen Zusammenbruch befürchtete.
Ich hatte so etwas noch nie erlebt und wäre am liebsten ohnmächtig geworden.
Ich wurde aber nicht ohnmächtig. Er öffnete den Reißverschluss meines Rockes, den ich jetzt auch noch los war.
Ich stand nur noch in Stiefeln, Strümpfen, Strapsen und der durchsichtigen Bluse da. Meine Augen waren durch die Augenbinde das einzige, was nicht den Blicken der Fremden ausgeliefert war.
Ich wurde tatsächlich vorgeführt und es war mir peinlich.
Noch peinlicher jedoch war mir, wie feucht ich im Schritt wurde.
Mein Herr drückte hinter mir stehend sein Knie zwischen meine und spreizte meine Beine. Er griff unter meine Arme hindurch und ließ in beiden Händen meine Brüste auf und ab wippen.
„Darf ich vorstellen“, sagte er, „meine Sklavin.“
Dienstag, 28. September 2010
Nun Schlagen ist nicht gleich Schlagen!
Auf vielfachen Wunsch gehe etwas näher auf das *Schlagen* ein!
Es sei angemerkt, das Schlagen einer anderen Person GRUNDSÄTZLICH
unter den/die Körperverletzungsparagraphen des jeweiligen Landes fällt.
Außerhalb einer BDSM- Beziehung ist es in jedem Fall strafbar.
Eine so genannte „Einvernehmliche Körperverletzung“ gibt es nicht..
Ausnahmen hiervon sind in den einzelnen Ländern getrennt zu beachten.
Im BDSM- Kontext wird durchaus unterschieden was die verschiedenen Arten
dieses „Schlagens“ nun angeht.
Grob gesehen unterscheidet man Schlagen mit der Hand oder Schlagen mit
einem, wie auch immer gearteten Gegenstand.
Da die meisten der nun folgenden Begriffe aus dem englischen stammen,
werde ich bemüht sein diese hinreichend zu erklären. (Nicht, das ich annehme der Leser wäre dumm, einfach zum besseren Verständnis)
Spanking
(Schlagen mit der blanken Hand)
Schon der (deutsche) Untertitel sagt, was Sache ist.
Caning
hingegen bedarf schon eines Gegenstandes, in den meisten Fällen ein Stock,
wobei es komplett egal ist aus welchem Material derselbe besteht. Auf die
Unterschiede der Materialien wird später eingegangen.
Flagging
Schlagen mit irgendwie gearteten, peitschenähnlichen Gegenständen.
Auch hier gibt es eine reichliche Menge verschiedener Materialien und
Herstellungsweisen.
Technisches
Bevor man nun fröhlich und frei auf Sub losgeht, sollten doch ein paar
kleine Dinge beachten.
- Niemals in die Nieren
- Niemals Innenseiten von Gelenken
- Und, last but not least, AUFWÄRMEN.
Sinnvollerweise beginnt man langsam, am besten mit etwas Spanking und
steigert im Laufe der Session die Härte der Schläge.
Beim Spanking hat man übrigens die direkteste Rückmeldung wie die Aktion
wirkt, nämlich an der eigenen Hand.
Ob und wann die betroffene Körperpartie nun aufgewärmt ist, sieht man an der hübschen Rötung und spürt es auch beim anfassen.
Der Natur der Sache nach kann ich hier keine „Zeit/Mengenangaben“ machen,
dazu sind Menschen doch etwas zu sehr individuell.
Material
Stöcke:
Sehr großer Beliebtheit erfreut sich der so genannte Rohrstock, der
entweder aus Bambus, geschältem Bambus oder aus Rattan hergestellt ist.
Letzteres nennt man auch „Spanisches Rohr“. Zu beachten ist, geschälter Bambus ist im Allgemeinen flexibler als ungeschälter und bedarf auch mehr Pflege.
So sollte ungeschälter Bambus gewässert werden, er trocknet sonst aus und bricht.
Bitte daran denken, das der Stock Wasser aufnimmt und daher, frisch gewässert, wesentlich schwerer ist als trocken. Folglich wirkt er auch deutlich anders.
Ein weiteres beliebtes Material sind Weiden- oder Haselnussstecken. Auch
diese sollten ab und an gewässert werden und vor allem entrindet.
Die Wirkung von Stöcken wird meist als kurzer, scharfer Schmerz beschrieben, der relativ schnell abklingt.
Paddles:
Paddles werden aus einer schier unübersehbaren Menge verschiedener
Materialien gefertigt.
Am häufigsten sind jedoch Holz- und Lederpaddles, seltener Metall- oder
Gummipaddles.
Auch die Formenvielfalt ist enorm, sie reicht von dem „Klassiker“ Holzlineal
über „Pfannenwender“ bis hin zu solchen Exoten wie herzförmig.
Häufig sind diese Paddles gelocht, was sowohl die Geräuschentwicklung dämpft: als auch die Wirkung verstärkt.
Eine Sonderklasse der Paddles sind so genannte Dorn- oder Nagelpaddles.
Bei diesen Modellen ist eine oder beide Seiten der Schlagfläche mit
Dornnieten oder kleinen Nägeln besetzt. Klingt brutal, macht aber ein
apartes Muster.
Auch wenn die Eindringtiefe der Dornen oder Nägel eher gering ist, kommt es
zu so genannten punktuellen Blutungen, die UNBEDINGT desinfiziert werden
müssen, ebenso sollte das Paddle nach Gebrauch gründlichst gereinigt werden.
Eine weitere Sonderform des Paddles ist die so genannte Tawse, ein doppelt
gelegter Lederriemen, am Griffstück meist dicker, nach vorne verjüngend. Die Besonderheit der Tawse ist der Längsschlitz der im „Schlagbereich“
angebracht ist und somit einen netten Doppeleffekt hervorruft.
Die Wirkung von Paddles wird als eher dumpfer, flächiger Schmerz
beschrieben, der langsamer abklingt als ein Stockschlag, die Tawse hingegen
wird eher mit dem Schlag eines Ledergürtels verglichen.
Peitschen:
Peitschen gibt es im Prinzip in zwei Formen, die so genannte „Single tail“
(zu Deutsch, Einschwanz) und die mehrriemigen Peitschen, Flogger oder Katzen genannt.
Katzen unterscheiden sich von Floggern darin, das sie geflochten sind.
Auch hier gibt es eine reichhaltige Auswahl an Materialien, das häufigste
dürfte allerdings Leder sein.
Wichtig zu wissen ist, je schwerer eine Peitsche ist, desto tiefer wirkt sie im Gewebe. Eine 100 Gramm Peitsche ist demnach längst nicht so „hart“ wie eine 400 Gramm Peitsche.
Gummipeitschen haben neben der üblichen Wirkung der Peitschen noch den
Effekt, die Haut einen kurzen Moment zu „ziehen“, erzeugen also dadurch eine Art „Kneifeffekt“.
Es ist mir an dieser Stelle nicht möglich, die Wirkung der verschiedenen
Peitschen zu beschreiben, dazu gibt es einfach zu viele unterschiedliche
Modelle
Diverses
Selbstverständlich könnte ich an dieser Stelle noch ein bis zwei Dutzend
anderer „Schlagzeuge“ vorstellen, aber die Fantasie des Lesers soll doch
nicht abgewürgt werden.
So gut wie alles, das einen Griff und eine Fläche hat, kann zu
SM-spezifischen Praktiken zweckentfremdet werden
Was die Handhabung der hier vorgestellten „Schlagzeuge“ angeht, je nun, das
lässt sich schriftlich so gut wie nicht erklären und wird daher auch
unterlassen.
Schlag mich ...
schlag mich - aber tu mir nicht weh,
umarme mich - doch halt mich nicht fest,
bezwinge meinen Willen - aber lass meinen Geist frei,
lass mich fallen - und fang mich immer wieder auf
dann werd ich Dich lieben, ohne einzuengen,
gehorchen, ohne in Frage zu stellen
mich beugen und dennoch aufrecht stehen
Dir folgen egal wohin...
SM und Sicherheit: Vorher
1. Safe, sane and consensual
- consensual
Die wohl wichtigsten Pfeiler des Sadomasochismus sind Einvernehmlichkeit und Freiwilligkeit, mit der sich beide Partner in eine bestimmte Situation begeben. Der Bottom muß sich darauf verlassen können, daß der Top nichts gegen seinen Willen macht. Aktionen ohne Einverständnis und Freiwilligkeit ist nichts anderes als Vergewaltigung und nackte Gewalt, die wir als Samdomasochisten ablehnen. Sadomasochismus hat mit nackter, brutaler Gewalt genausoviel zu tun wie Sex mit Vergewaltigung.
Am Rande sei erwähnt, daß es Situationen geben kann, in denen diese Grenzen (besonders für Außenstehende) verwischen. Auf Parties kann man z.B. den Top sehen, wie er seine Bottom quer durch den Raum prügelt und diese nur "Nein, ich will nicht!" schreit. Auch solche Situationen können consensual sein, da vorher abgesprochen. Außerdem besteht die Möglichkeit, daß ein Bottom die Entscheidung freiwillig dem Top überträgt, auch Dinge zu tun, die vorher nicht abgesprochen wurden und in einer konkreten Situation nicht mehr einvernehmlich anmuten. Aber auch diese Menschen haben sich irgendwann freiwillig und einvernehmlich für diesen Weg entschieden. BDSM hat die unterschiedlichsten Nuancen, und keiner hat das Recht andere zu beurteilen (und besonders zu verurteilen), ohne sich vorher mit den Betroffenen auseinandergesetzt zu haben.
Vertrauen und Respekt gegenüber dem Partner ist also die wichtigste Grundlage für das, was wir unter Sadomasochismus verstehen!
- safe
SM soll so sicher wie möglich sein. Körperliche Schäden sollten, soweit wie möglich, ausgeschlossen werden, wobei jeder für sich selbst entscheiden muß, wie weit er gehen und welche Risiken er in Kauf nehmen möchte. Diese Seiten sollen durch Informationen dabei helfen.
- sane
Dies bedeutet, daß das Ganze "vernünftig" und "geistig gesund" ablaufen soll und psychische Schäden beider Partner verhindert werden müssen.
2. Kommunikation
Bevor man sich an SM heranwagt, ist es sehr wichtig, daß man sich mit dem Partner gemeinsam austauscht. Gerade bei Anfängern oder Spielpartnern, die sich noch nicht kennen, ist diese Phase sehr wichtig. Miteinander Reden gibt den Partnern die Möglichkeit, sich über Erwartungen, die man an das bevorstehende Spiel knüpft, auszutauschen.- Schreibt Euch gegenseitig Geschichten. Durch die erotischen Phantasien des Partners kann man sehr viel über dessen Wünsche lernen
- Fangt langsam mit Fesselungen an, fesselt Euch aneinander, um ein Gespühr für das Gefühl bekommt, wie es ist, wenn man gefesselt ist.
- Füllt gemeinsam Fragebogen mit verschiedenen Praktiken aus (mag ich, mag ich nicht, mag ich vielleicht), vergleicht die Ergebnisse und sprecht darüber. Praktiken, die beide mögen, kann man langsam austesten.
- Wenn Ihr bereits erste Erfahrungen gesammelt habt: nehmt Euch etwas Zeit und schreibt (in 5 Minuten) auf Zettel, was Ihr dabei gefühlt habt (Wenn ich gefesselt bin, fühle ich mich ..., Wenn ich Dich sanft schlage, fühle ich ... etc.) und tauscht danach die Zettel aus. Daraus könnt Ihr viel über den anderen lernen!
- Ist der Bottom Bluter (Vorsicht bei Flag und Cutting!)?
- Hat er Kreislaufprobleme? Weiß der Top, wie er den Bottom lagen muß, wenn es zu Problemen kommt?
- Hat der Bottom in den letzten 24 Stunden Aspirin (oder andere Medikamente, die den Wirkstoff Acetylsalicysäure enthalten) eingenommen? Wenn ja, ist Vorsicht bei Flagspielen und Cuttings geboten, da dieser Wirkstoff die Blutgerinnung verringert.
- Ist der Bottom Asthmatiker? Wenn ja, wo sind liegen die Medikamente, falls er einen Anfall bekommt?
- Hat der Bottom Allergien (z.B. gegen Nickel => Vorsicht bei Ketten und Handschellen!)?
- Hat der Bottom eine Neigung zu Klaustrophobie? Wenn ja, Vorsicht bei zu engen Fesselungen!
- Andere Krankheiten, die relevant sein könnten.
3. Safeword
Vor dem Spiel sollten die Akteure ein Codewort ausmachen, welches den Beteiligten die Möglichkeit gibt, das Spiel zu unterbrechen. Das Safeword ermöglicht es, seinem Partner zu zeigen, daß man mit der Spielsituation nicht zurecht kommt (psychisch oder physisch). Man sollte keine Angst vor der Benutzung des Safewortes haben, sondern es eher als Möglichkeit sehen das Spiel sicherer und dadurch genießbarer für beide zu machen. Es ist für beide Spielpartner keine Schande, wenn das Safeword fällt, das kann auch dem besten Top oder Bottom passieren. Der Grad zwischen zu wenig, genau richtig und zu viel ist sehr schmal, und es kann immer wieder passieren, daß etwas, was in der letzten Session für Höhenflüge gesorgt hat, in der nächsten Session zum Spielabbruch führt. Gerade für unbekannte Spielpartner ist es nicht immer ganz einfach, die Situation genau richtig einzuschätzen, was aber keine Schande oder Blamage ist. Lieber einmal das Safeword zu viel benutzt, als einen schlimmen Absturz erlebt!- grün: Du kannst ruhig heftiger werden
- gelb: bitte mach etwas langsamer
- rot: bitte höre sofort auf, hier läuft etwas total verkehrt
Auf Parties hat sich übrigens "Mayday" als allgemeingültiges Safeword etabliert.
4. Drogen
Drogen (dazu gehört auch Alkohol!) schränken die Wahrnehmungsfähigkeit beider Spielpartner ein. Deshalb haben Drogen nichts in einer Session verloren! Damit ist nicht das Glas Sekt gemeint, das beide zur Einstimmung trinken, aber nichts ist gefährlicher, als ein betrunkener Top, der nicht mehr weiß, was er tut oder ein zugedröhnter Bottom, der sich selbst überfordert.Die Folgen können verherend sein, da der Top eventuell in Notfällen die Situation nicht mehr richtig einschätzen und entsprechende Hilfe leisten kann. Der Bottom kann sich selbst zu viel zumuten, was zu schlimmeren Verletzungen oder psychischen Abstürzen (auch erst mehrere Tage nach der Session) führen kann.
5. Information
Es ist wichtig, daß man sich vor einer Aktion über Techniken und Risiken informiert. Nur wer weiß, was er tut und mit seinen Geräten umgehen kann, kann BDSM wirklich sicher praktizieren. Diese Seiten enthalten eine Fülle von Informationen, die Euch auf diesem Weg begleiten sollen.Montag, 27. September 2010
BDSM und Recht
Grundsätzliches
SM und Recht ist eigentlich etwas, was es so nicht gibt. Es gibt weder ein Recht des Sadomasochismus, wie es ein Erbrecht oder Arbeitsrecht gibt, noch gibt es eine umfangreiche Rechtsprechung, die eine sichere Handhabung der Materie erlauben würde. Was man gemeinhin unter SM und Recht versteht, sind zunächst die strafrechtlich relevanten Bezüge des Themas. Unsicherheit besteht immer wieder bei der Frage: mache ich mich strafbar, wenn ich BDSM und vor allem SM praktiziere? wobei? und wie? Unser "Grundgesetz des BDSM": safe, sane and consensual erlangt in diesem Zusammenhang eine ganz besondere Bedeutung. Solange die genannten Grundsätze beherzigt werden, wird die Ausübung von SM weitestgehend nicht strafrechtlich relevant.Strafrechtliche Aspekte
Als Einführung ein paar Stichworte zu Straftatbeständen, die relevant sein können:- der Bereich der Körperverletzung (§§ 223 - 233 StGB)
- Freiheitsberaubung und Nötigung (§§ 239, 240 StGB)
- Sexualdelikte (§ 177 StGB)
Da bei SM im Allgemeinen keine sogenannten "gefährlichen Werkzeuge" benutzt werden, ist der Tatbestand der sogenannten "einfachen Körperverletzung" erfüllt (Wobei zu beachten gilt, dass Messer, Skalpelle, wie u.U. auch bereits Peitschen zu den gefährlichen Werkzeugen gehören!).
Auch aus einer Session hervorgegangene psychische Schäden können unter den Begriff der "Körperverletzung" fallen.
In diese kann der Verletzte (consensual) gemäss §228 StGB einwilligen.
Es liegt dann zwar objektiv ein strafbarer Tatbestand vor (z.B. ein Schlag), jedoch wird die Rechtswidrigkeit dieser Handlung durch eine wirksame Einwilligung der betreffenden Person beseitigt. Insoweit kommt eine Strafverfolgung nur in Betracht, wenn die Einwilligung nicht (mehr) vorliegt. Probleme können deshalb hier nur entstehen, sofern z.B. das consensual wegfällt oder geleugnet wird (z.B. bei einem Streit mit dem Partner nach der Session).
Grundsätzlich gilt also: eine wirksame Einwilligung beseitigt die Rechtswidrigkeit des Handelns und damit die Strafbarkeit.
Was gilt es bei der Einwilligung zu beachten?
- die Einwilligung selbst muss freiwillig sein
- Der oder die Einwilligende muss eine von bestimmten Altersgrenzen unabhängige "natürliche" Einsichts- und Urteilsfähigkeit besitzen, welche es ihm ermöglicht, Bedeutung und Tragweite des fraglichen Eingriffs voll zu erfassen.
- Die Einwilligung darf nicht gegen die "guten Sitten" verstossen, da sie sonst nichtig und somit unwirksam ist (Die guten Sitten sind das, was "die Mehrheit der billig und gerecht Denkenden" als solche ansieht).
Beispiele:- Eine Session in der Strassenbahn wäre wider die guten Sitten.
- Die Einwilligung in eine Verletzungshandlung, die in einer schweren, dauerhaften körperliche Beeinträchtigung resultiert, ist sittenwidrig (Verlust von Gliedmassen oder Organen etc.)
- Sklavenverträge verstossen ebenfalls gegen die "guten Sitten" und sind somit rechtlich gesehen nichtig.
- die Einwilligung ist jederzeit widerruflich (also: bei Safewort aufhören, da ansonsten keine wirksame Einwilligung mehr vorliegt und der Bereich der Strafbarkeit beginnt).
In der Praxis können und werden wohl am ehesten Probleme auftreten, wenn einer der beiden Partner aus dem ursprünglich consensuellen Spiel aussteigt oder die Grenzen überschritten werden und im Nachhinein Beweisprobleme auftreten, inwieweit von Anfang an eine Einwilligung vorlag. Dabei ist das Problem, dass ggf. auch im Nachhinein behauptet werden kann, es sei nicht consensual gewesen und dabei etwa Schlagspuren zum Beweis dessen herangezogen werden können.
Die Einwilligung in eine bestimmte Verletzungshandlung (z.B. mit einem Rohrstock geschlagen zu werden) deckt im übrigen eine auch nur fahrlässig weitergehende (ernsthafte) Verletzung nicht (auch dann nicht, wenn diese unvorhersehbar war).
Das Spiel braucht somit einiges an Vertrauen um (juristisch gesehen) absolut sicher zu sein.
Wann wird ermittelt?
Einfache (sowohl vorsätzliche als auch fahrlässige) Körperverletzung werden gemäss § 232 StGB nur auf Antrag hin verfolgt. Antragsberechtigt ist der oder die Geschädigte. (In Ausnahmen auch Dienstvorgesetzte bei Behörden, Polizei und Kirchenangestellten).Falls die Staatsanwaltschaft ein besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung bejaht, ist ein Strafantrag des oder der Verletzten nicht erforderlich. Bei gefährlicher Körperverletzung, schwerer Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge usw. muss die Staatsanwaltschaft ermitteln.
Wer trägt die juristische Verantwortung?
Der Verletzer hat grundsätzlich das strafrechtliche Risiko, er ist der Täter. Dabei muss er nicht selbst handeln.Beispiel: Der Sub erhält telefonisch den Befehl sich so zu fesseln, dass er hilflos ist (der Top kündigt dabei sein baldiges Kommen an). Der Sub meint es etwas zu gut mit sich und erdrosselt sich. Hier haftet der Top, denn ein solcher "Unfall" ist vorhersehbar (=> fahrlässige Tötung nach §222 StGB).
Der oder die Top muss also Sorge dafür tragen, dass das Spiel "safe" und "sane" ist.
SM in der Öffentlichkeit
Eine sexuelle Handlung (also auch SM) in der Öffentlichkeit kann das Schamgefühl und die "Geschlechtsehre" anderer Personen verletzen. Sexuell ist eine Handlung, die in der Regel durch aktives Tun (selten auch durch unterlassen z.B. entblösst bleiben, wenn jemand kommt) das geschlechtliche im Menschen zum unmittelbaren Gegenstand hat.Die sexuellen Handlungen müssen von einer gewissen Erheblichkeit sein (z.B. Sex in der Öffentlichkeit, Entblössen oder Anfassen der Geschlechtsorgane etc.).
Dies fällt in den Bereich der Beleidigung, Erregung öfffentlichen Ärgernisses und eventuell der Verbreitung pornographischen Schriften (§§ 183 - 185 StGB).
Hinweis: Wen dieses Thema interessiert, der sollte sich den Buchtip am Ende der Seite anschauen, oder aber den ehemals in "Goldammers Archiv für Strafrecht" erschienenen Aufsatz von Dr. Valentin Sitzmann lesen, der auf Datenschlag als Online-Dokument verfügbar ist.
Arbeitsrechtliche Aspekte
Arbeitsunfähigkeit
Problem: Durch Verletzungen (durch Schlagen z.B.) ist der Partner arbeitsunfähig.Der Arbeitgeber hat grundsätzlich Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu leisten. Da keine natürliche Krankheitsursache (z.B. Grippe) vorliegt, sondern ein äusseres Verletzungsereignis, entsteht für die LFZ ein Ersatzanspruch beim Arbeitgeber gegen den Schädiger. Gleiches gilt auch für Krankenkassen, welche dann einen Ersatzanspruch für die entstandenen Heilungskosten erlangen können.
Der oder die Geschädigte ist dem Argeitgeber oder der Krankenkasste gegenüber verpflichtet Auskunft zu erteilen. Tut er dies nicht, verliert er Anspruch auf LFZ (Ausnahme: Schädiger ist Familienangehöriger).
Ist SM ein Kündigungsgrund?
Die sexuelle Ausrichtung ist grundsätzlich kein Kündigungsgrund (Bundesarbeitsgericht (BAG)).Auch das ArbG Berlin hat sich dieser Auffassung angeschlossen: Sexualpraktiken, die von der Norm abweichen, können eine Kündigung nicht rechtfertigen. Wenn ein Arbeitnehmer zum Sadomasochismus neigt, lässt dies noch nicht den Schluss zu, dass er im Rahmen des Arbeitsverhältnisses eher zu Distanzverletzungen neigt als MitarbeiterInnen, die sich im Rahmen des gesellschaftlichen Akzeptierten sexuell betätigen (Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 7. Juli 1999 - 36 Ca 30545/98).
In einer Entscheidung (AIDS am Arbeitsplatz) wurde auch die sexuelle Selbstbestimmung ausdrücklich zugesprochen.
Private Hobbies haben den Arbeitgeber im Regelfall nicht zu interessieren. Er kann aber berechtigte betriebliche Interessen ins Feld führen.
Kleidung
Der Arbeitgeber kann Kleidung, ggf. unter Beteiligung des Betriebsrates, festlegen (z.B. Dienstkleidungsregelung: schwarzer Rock weisse Bluse beim Bedienungspersonal in Gaststätte). Dazu kann auch das Tragen von Schmuck (z.B. Halsband) gehören.Eine Ausnahme gilt jedoch, wenn die Art der Arbeit keine bestimmte Kleidung erfordert.
Öffentlicher Dienst
Hier muss der Bewerber den besonderen Voraussetzungen, die an seine Position geknüpft sind, genügen. Das heisst, wenn eine "Neigung zu absonderlichem Sexualverhalten" zutage träte, könnte dies ein Einstellungshindernis sein, da im öffentlichen Dienst die Angst vor Beeinflussungsmöglichkeiten durch Erpressung etc. gross ist, wenn der Beamte z.B. bislang noch nicht geoutet war.Sklavenverträge:
§138 Abs. I BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) stellt klar: "Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstösst, ist nichtig."Die schlechte Nachricht zuerst: wer sich per Vertrag in die Hand eines anderen begibt, schliesst mit diesem Vertrag ein Rechtsgeschäft, das gg. alle guten Sitten verstösst, die wir in Deutschland haben :-). Rechtlich gesehen natürlich.
Grund dafür sind unsere Grundrechte, wie etwa das Recht auf Selbstbestimmung.
Da helfen alle feinen Formulierungen nichts: wer sich als Top/Dom das Recht vertraglich sichern will, subbie muesse z.B. immer ohne Schlüpfer aus dem Haus gehen, kann dies (wer hätte es gedacht ? :-) ) nicht zivilgerichtlich einklagen.
Dies sei allen subbies an die Hand gegeben, die in einem Moment der Schwäche einen Vertrag unterschrieben haben, der beispielsweise ihr pers. Eigentum oder den Arbeitslohn dem "Herrn" überschreibt.
Nebenbei gesagt, wer der Meinung ist, durch einen solchen Vertrag könne er getreu den Buchstaben des Gesetzes innerhalb der durch den Vertrag gesetzten Grenzen mit subbie verfahren, wie es beliebt, der hat den Titel "Top/Dom(mme)/Meister/Herrin etc" nicht verdient.
Jetzt die gute Nachricht: Ein solcher Vertrag kann eines sein: ein Baustein, um die SM-Beziehung zu bereichern oder spannender zu machen.
ABER:
Er entbindet nicht von der Pflicht, sich als aktiver Part um den Passiven zu kümmern und sehr darauf bedacht zu sein, subbie`s oftmals von Tag zu Tag wechselnde Grenzen zu beachten.
Ein Vertrag vermag das Spiel spannender zu machen, er bedeutet aber nicht, dass der aktive Part nun jederzeit darauf bestehen kann, was in diesem Vertrag steht.
Versucht er es, kann es durchaus für die folgende Session an der notwendigen Einwilligung fehlen, so dass Top sich strafbar macht.
Sollte der "worst case" eintreten, sei es in einem Straf-, Scheidungs- oder Zivilrechtsverfahren, dürfte sich ein solcher Vertrag sogar eher zu Ungusten des aktiven Parts auswirken: "Sklaverei im 21. Jahrhundert????"
Überlegt Euch daher gut, ob Ihr einen solchen Vertrag aufsetzt und was er für Euch bedeuten soll. Und seid Euch darüber im klaren, dass er nur ein weiterer Baustein in Eurem Spiel ist, aber kein Gesetz.
Und es ist eine schmutzige, langwierige und teure Angelegenheit, etwa die im Vertrag geregelte Schenkung rückgängig zu machen.
Faustregel: Als Bestandteil des Spiels okay....sobald es auf reale Ebenen getragen wird...forget about it !
Das Spankingprinzip
Spanking und Sexualität
Für härtere Formen des Spanking im Bereich BDSM wird auch der Begriff Flagellantismus genutzt.
Unter erwachsenen Partnern hat spielerisches Spanking in intimen Situationen auch eine erotische, sexuelle Funktion.
Je nach Absicht, Planung und Intensität dieser Tätigkeit (Petting, Schläge im Rahmen des Koitus, Erziehungsspiel) kann man hier von einem eher erotischen Spiel oder von einer BDSM-Spielart, insbesondere des Sadomasochismus, sprechen. Dennoch empfinden viele ihre Leidenschaft für Spanking als etwas Eigenständiges, das mit dem klassischen Sadomasochismus nur wenig gemeinsam hat.
Das Spanking kann je nach individueller Vorliebe mit der Hand erfolgen, mit einem Rohrstock, einer Peitsche, einer Birkenrute, Teppichklopfer, Haarbürste, Paddle, Martinet, Tawse oder einer Vielzahl weiterer Instrumente.
Erotisches Spanking kann sehr unterschiedlich praktiziert werden. Die Palette reicht von zärtlichen Streichel-Klapsen über Erziehungsspiele bis hin zur schweren Züchtigung mit Fesselung (Bondage). Daneben ist beliebt das – auch gleichzeitige und gegenseitige – Kneifen („Squeezing“) in die Gesäßbacken des Partners, welches auch im exhibitionistischen Sinne, etwa bei einem Stadtbummel, ausgeführt werden kann.
Egal, wie erotisches Spanking praktiziert wird, der Grundsatz der absoluten Sicherheit, Vernunft und Einvernehmlichkeit („Safe, Sane, Consensual“) bildet nach allgemeinem Konsens die entscheidende Basis für erotisches Spanking, da Schläge, wie alle Reize, nicht akzeptiert werden und nur Widerwillen auslösen, wenn
- die Absicht nicht deutlich ist, wenn etwa die Schläge (Klapse) „zufällig“ erfolgen, weil sich jemand gerade gebückt hat, um etwas aufzuheben,
- sie von einer Person gegeben werden, von der man nicht erotisch berührt werden mag,
- sie in einer Weise erfolgen, die darauf hindeutet, dass der Spanker unbeherrscht ist und eher an sich denkt als an den Geschlagenen, den Spankee.
Zusätzlich kann die Verwendung eines Safeword vereinbart werden. Dieses gibt dem Spankee die Möglichkeit, „in der Rolle“ vergeblich um ein Ende der „Züchtigung“ zu betteln, bei echtem Bedarf aber das Spiel zu jedem Zeitpunkt kontrolliert abbrechen zu können.
Zu den bekannten Persönlichkeiten mit einer sexuellen Vorliebe für Spanking (möglicherweise auch einem Spanking-Fetisch) zählen der schweizerisch-französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) und der englische Dichter Algernon Swinburne (1837-1909).
Sonntag, 16. Mai 2010
Donnerstag, 11. Februar 2010
Klischeedenken
Klischeedenken
Nun in der BDSM-Szene ist ein weit verbreitetes Klischeedenken schon immer vorhanden, aber eben nicht nur dort!
Man kann dies aus vielen Gesichtspunkten sehen, es ist ein altes und unumstössliches Vorkommen, warum muss “Top schwarz tragen oder Sub in Leder aufmaschieren” ebenso *ein Top muss sich immer voll unter Kontrolle haben*?
Dazu ist folgendes Anzumerken: Auch ein Top ist nur ein menschliches Wesen, was auch Gefühle in sich tragen tut “wenn auch nicht viele” *smile*
Auch diesen fabelhaften Wesen steht es zu ,sich Verbal oder Emotional anders zuäussern!
wo steht Bitte denn geschrieben das:
ein Top immer freundlich sein muss
ein Top immer wissend sein muss
ein Top nicht Lachen sollte
ein Top nicht Weinen sollte
u.s.w
Es steht nirgends geschrieben, weil sowas auch nicht Real ist und das ist auch gut so!




