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Sonntag, 25. Mai 2025

Ihre Erziehung im Urlaub....

Um 7 Uhr morgens werde ich durch einen lauten Schrei "AUFSTEHEN" unsanft geweckt. Erschrocken fahre ich hoch und sehe Ihn vor mir stehen. Lederhose, schwarzes T-Shirt und Peitsche in der Hand. Sofort springe ich aus dem Bett und stelle mich vor Ihn hin. Er packt mich an den Harren, zieht mich nach unten "Auf die Knie Du nichts" herrscht er mich an. Es trifft mich wie ein Donnerschlag und ich merke, ich bin mittendrin im ersten Tag, ohne wach werden, ohne Kaffee, ohne alles.

"Damit du sofort weiß um was es geht wirst du heute Stunden gedemütigt, erniedrigt und benutzt. Wenn ich keine Verwendung für dich habe wirst du im Stall angekettet und dort wirst du auch die Nacht verbringen. Dein Fressen und Saufen findest du dort in Näpfen. Solltest du es wagen aufzustehen setzt es eine Tracht Prügel. Du bewegst dich heute auf allen Vieren". Er legt mir eine Leine an und zerrt mich hinter sich her. Nur mit Mühe kann ich folgen.



Zum Glück ist alles im Erdgeschoß und ich muß keine Treppen krabbeln. Im Hof angekommen werde ich an einem Holzpflock angekettet. Um Himmels Willen, wenn jetzt jemand kommen sollte und mich so sieht. Die Gedanken schießen mir durch den Kopf. "Meinst du nicht das das ein wenig..." weiter komme ich nicht. "AUA", die Peitsche hat mich unvermittelt am Hintern erwischt. "Warst du etwas gefragt?" Sofort bin ich ruhig und senke den Kopf. Ein zweiter Schlag trifft mich. "Ich habe dich etwas gefragt". "Nein, Entschuldigung" antworte ich leise. "Zur Strafe erhältst du 10 Peitschenhiebe und du wirst den ganzen Tag meinen NS bekommen". Schon bei dem Gedanken daran wird mir übel aber bevor ich etwas sagen kann kommen schon die nächsten Befehle. "Knie dich aufrecht hin und den Mund auf". Ich gehorche und sehe wie er die Hose öffnet.

Er wird doch nicht. Oh doch, er tut es. Er pisst mir ins Gesicht und meinen Mund, nur mit Mühe kann ich mir ein Übergeben verkneifen. Ich versuche nichts zu schlucken was aber nicht immer gelingt. "Das nächste mal wirst du alles fein säuberlich trinken. Und jetzt beuge dich vornüber und den Arsch nach oben." Ich folge sofort der Anweisung und begebe mich in die Position. "Während der Bestrafung will ich kein Wort hören, ansonsten wird es so lange wiederholt bis 10 Hiebe wortlos hingenommen worden sind." Der erste Schlag trifft mich und ich möchte Aufschreien kann es mir aber noch verkneifen. Nur ja keinen Ton hämmere ich mir ein, nur ja keinen Ton. 


Abwechselnd die rechte und linke Pobacke trifft mich die Peitsche. Der Schmerz wird mit jedem Schlag größer und stechender. Ich beiße mir auf die Lippen und zähle leise mit, sechs, sieben, acht. Bald habe ich es geschafft, neun, nur noch einer, zehn, geschafft. Ich atme tief durch, geschafft. Ein klein wenig bin ich stolz auf mich. Sofort wird mein Kopf an den Haaren nach oben gezogen. " Da hinten ist eine Wasserbrause, Dusch dich und mach dich sauber dann bringe ich dir dein Frühstück". Na tolle Wurst, angekettet und im Freien soll ich mich sauber machen. Ohne Shampoo und ohne Seife. Und wie befürchtet kommt Eiskaltes Wasser aus der Brause. So gut es geht mache ich mich sauber und wasche mir die Pisse ab. Nur gut das es ein warmer Herbstmorgen ist. Nach einer halben Stunde kommt er mit zwei Näpfen zurück und stellt Sie vor mir hin. In einem ist Wasser und in dem anderen Müsli. Was soll das jetzt? Er packt meine Hände und kettet Sie hinter dem Rücken zusammen. "Laß es dir schmecken, außer NS gibt es bis zum Mittag nichts mehr" Das ist wirklich erniedrigend. Mühsam versuche ich etwas aus den Näpfen herauszuschlabbern und komme mir wie eine Hündin vor. Das schlimmste dabei, er beobachtet mich auch noch dabei. Nein denke ich mir, ich werde nicht mit betteln anfangen und rumjammern, du wirst sehen das ich es kann.
Nachdem ich mit "Frühstücken" fertig bin macht er mich vom Holzpflock frei und die Arme wieder losgemacht und zieht mich hinter sich her. Soweit ich erkennen kann geht es Richtung dem Gewölbekeller. Mir ahnt schlimmes. Aber so wollte ich es. Davor angekommen werden mir die Augen verbunden. Jetzt sehe ich nicht einmal was mich erwartet und was er mit mir macht. 


Im Keller angekommen darf ich mich aufrecht hinstellen und muß die Hände hinter meinem Kopf verschränken. Mit etwas kaltem macht er an meiner Grotte herum und dann spüre ich es, langsam schiebt er etwas in mich hinein. Ich versuche so gut wie möglich diesem Teil Platz zu machen und keinen Widerstand zu leisten, es scheint gar nicht mehr aufzuhören. Gleich danach wiederholt sich das ganze in meinem Poloch. Ich versuche meinen Schließmuskel so gut wie möglich zu entspannen. So "ausgestopft" war ich auch noch nie. 

Und zu allem Überfluß scheint er alles so fixiert zu haben das es in mir drinnen bleibt. "Mach dein Großmaul auf" herrscht er mich an. Ich merke wie er ein metallisches Teil in meinen Mund drückt. Mist, ich kann meinen Mund nicht mehr schließen. "Jetzt werden wir mal mit der Dreiloch-Stute spielen". Ich werde mit dem Bauch auf eine Bank gelegt, Arme und Beine fixiert. Kaum ausgesprochen merke ich wie durch das Metallgestell sein Schwanz in mein Mund eindringt und dann auch noch die Dinger in meiner Grotte und Po mit vibrieren anfangen. Er rammt mir seinen Schwanz tief in den Rachen das ich Würgereize bekomme. Ich versuche mit meiner Zunge an seinem Schwanz zu spielen, ihn zu umkreisen was mir aber kaum gelingt. Gut, ich finde mich damit ab. Ich diene lediglich als Objekt. Seine Stöße werden rhythmischer, heftiger und tiefer. Es ist zu spüren wie sein Becken gegen das Stahlgestell stößt. Es kommt Lust in mir auf aber ich kann nichts machen. Nicht stöhnen, mich bewegen, rein gar nichts. Und während ich mich vor Lust winde und schreien möchte stößt er tief rein uns spritzt mir seinen Saft tief in meinen Rachen. Das Schlucken fällt schwer und sein Saft läuft aus meinem Mund heraus. Ekelig, widerlich aber geil. Fix und fertig liege ich auf diesem Brett. Er löst meine Arme und Beine und stellt auch endlich das vibrieren ab. "Jetzt bekommst du eine kleine Pause am Balken." Was ist das jetzt schon wieder? 


Hört sich jedenfalls nicht gut an. Er zerrt mich vom Brett und ich muss mich aufrecht hinstellen. Meine Arme werden nach oben rechts und links gezogen und befestigt. Genauso meine Beine, gespreizt und befestigt. Auf einmal spüre ich wie von unten wieder ein Dildo in mich eindringt. Super, so stehe ich jetzt da. Augen verbunden, Arme und Beine gespreizt und angebunden und aufgespießt. Zum Glück hat er mir dieses Metallteil aus dem Mund genommen. "So wirst du jetzt bis zum Mittag bleiben. Ich komme immer wieder mal vorbei um nach dem rechten zu sehen und Dich die Peitsche spüren zu lassen.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Dir Gegenüber treten....


Ich möchte dich lieben, ohne dich einzuengen,
dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten,
dich erstnehmen, ohne dich auf etwas festzulegen,
zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen,
dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen,
dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen,
mich von dir verabschieden, ohne Wesentliches versäumt zu haben,
dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich dafür verantwortlich zu machen,
dich informieren, ohne dich zu belehren,
dir helfen, ohne dich zu beleidigen,
mich um dich kümmern, ohne dich verändern zu wollen,
mich an dir freuen - so wie du bist!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Warum und weshalb Spanking

Die Faszination an Spanking wird von Jung und Alt geteilt. Diskussionen und Behauptungen wie man sie noch vor wenigen Jahren in einschlägigen Magazinen und oft leider auch in Foren und Chat lesen konnte....

Wieder mehr lesen dann hier entlang


Montag, 11. Februar 2013

Denn nur mit den Rohrstock klappt es - eine wahre Geschichte

Es hat sich bei uns, in unserer WG so standardisiert, dass wenn eines der Girls nicht anständig ist, mit dem Rohrstock gezüchtigt wird. Manu, Cony und ich (Bea) teilen uns die Arbeiten in unserer WG gerecht auf. So weiss jede, wenn sie mit dem Abwasch oder mit dem Saugen dran ist. Kommt irgend ein Girl mit den Arbeiten nicht nach, so wird sie am gleichen Abend bestraft. Das läuft folgendermassen. Ich schildere euch den gestrigen Abend:




Hier dürft ihr mehr lesen

Sonntag, 17. Januar 2010

Körperliche Züchtigung meint etwas anderes als Prügel im Affekt

Es scheint, dass seit Mitte der 70er Jahre und heute, recht viele Kinder und Jugendliche sehr wohl
noch Schläge auf das Gesäß bekommen, aber im Affekt, nicht mehr richtig in Form einer Züchtigung.
Das hat wohl auch die Körperliche Züchtigung in der Öffentlichkeit in Misskredit gebracht. Das ist
keine Erziehung mit Züchtigung, das ist einfach nur Prügel. Das schadet mehr als das es nützt. Eine
erzieherische Strafe muss richtig angekündigt werden, und ein Zeitpunkt festgemacht werden, und
dann muss sich das Kind die Hosen/ den Rock herunterziehen und sich bücken (bzw. ein kleineres
wird übers Knie gelegt und die Mutter zieht das Höschen herunter).
Erziehung mit Körperlicher Züchtigung meint nicht übertrieben strenge Erziehung
Viele früher und heute ohne körperliche Züchtigung erzogene Kinder werden dennoch sehr streng
erzogen, auch zu streng, mit Drill sozusagen, total einengend, und mit lang anhaltenden erzieherischen
Strafen. Das ist eine Erziehung die für das Kind auch ohne Rohrstock rein psychisch hart ist. Erziehung
von Jugendlichen und Kindern sollte gewissermaßen streng, aber nicht übermäßig streng sein. Ein
Kind sollte auf die Eltern hören, aber nicht zu sehr eingeengt sein. Mit einer gewissen Strenge,
Disziplin, Disziplinierung, und erzieherischer Strafe ist nicht Drill, Dressur, Übertreibung gemeint. Das
wird nämlich viel verwechselt. Es wurde früher und wird z.T. noch in der Erziehung übertriebener
Druck auf Kinder und auf Jugendliche ausgeübt, eine reine Willensbrechung, Untergrabung jeglicher
Chance auf Persönlichkeitsentwicklung. Der Rohrstock macht dabei den Kohl nicht fett, wie man sagt.
D.h., die richtige oder die verkehrte Erziehung, eine menschliche Erziehung oder eine seelisch
grausame Erziehung, steht und fällt nicht mit der Züchtigungsfrage, steht und fällt nicht mit dem
Rohrstock. Die körperliche Züchtigung ist, wenn sie gerecht angewandt wird, eine kinder- und
jugendgerechte Erziehung.

Durch die in früheren Tagen so häufig praktizierte unsinnige Drillerziehung ist auch die eigentliche
körperliche Züchtigung als Erziehungsmittel in Verruf geraten. Körperliche Züchtigung ist Bestandteil
einer natürlichen Erziehung, auch wenn man den Rohrstock evtl. recht häufig anwendet. Es kommt
eben auf das wie an! Das aber erfordert Wissen und Können und Finger spitzengefühl, und das haben
einige Eltern leider nicht. Fingerspitzengefühl erfordert Erziehung aber auch an sich schon. Drill,
blinder Kadavergehorsam, Willensbrechung - Nein Danke! Begründete erzieherische Strafe mit dem
Rohrstock - Ja Bitte!

Sonntag, 8. November 2009

Erziehung

Wer ist Flagellant
Die Versuche aus Kreisen des BDSM, Flagellanten für sich zu vereinnahmen, werden immer grotesker. Vor allem sind es SMer die von Schmerzgeilheit reden und dieses bit Flagellantismus gleichsetzen. Dadurch entsteht ein total falscher Eindruck davon, was oder wie Flagellanten tatsächlich sind. Der Begriff stammt aus dem Mittelalter und er ist nach heutigem Verständnis wie folgt zu übersetzen: „Die, die sich selber schlagen!“ Die überwiegende Mehrheit der Flagellanten praktiziert dies für sich allein im stillen Kämmerlein und begnügt sich daneben auf das Lesen von Flagellantika. Andere möchten ihre Träume erleben und durch Personen ihres Vertrauens körperlich gezüchtigt werden. Einige trauen sich daneben auch zu, Erzieher oder Erzieherin für andere Flagellanten zu sein. Personen, die lediglich andere Züchtigen möchten (dies meist mit rein sexuellem Hintergrund), sind nicht dem flagellantischen Bereich zuzuordnen. Ihre Persönlichkeitsstruktur ist eine andere. Ich mache diesen Unterschied ganz bewußt, auch wenn flagellantisch veranlagte Menschen sehr oft in einer Art Symbiose, einem einander nötig haben, auf solchermaßen strukturierte Persönlichkeiten angewiesen sind. Um nun deutlich zu machen, daß es Menschen gibt für die erzieherische Momente das wichtigste sind, meinen wir, wenn wir von Flagellanten reden, ausschließlich
Erziehungsflagellantismus!
Aus psychologischer Sicht gibt es acht Triebe mit sechzehn Vektoren. Alle spielen bei der Persönlichkeit eines Menschen eine Rolle. Die Beschränkung auf einen Trieb und seine zwei Vektoren zur Beurteilung einer Persönlichkeit erscheint mir zu beschränkt und trifft nicht den Kern der Sache. Wissenschaftlich ernst zu nehmende Untersuchungen über das „Flagellantische Phänomen” sind mir nicht bekannt. Zwar gibt es entsprechende Untersuchungen über den Bereich des Sadomasochismus, doch diese Ergebnisse unkritisch auf Flagellanten anzuwenden und dies als eine sadomasochistische Spielart zu bezeichnen ist falsch. Flagellanten sind anders.Gespräche mit mehreren hundert Flagellanten beiderlei Geschlechtes ergaben, daß ihr Wunsch gezüchtigt zu werden, auch wenn erotisierende Einflüsse nicht zu unterschätzen sind, mit der Sexualität im eigentlichen Sinn nichts zu tun hat. Sie fragen natürlich, wie man zu so einer Aussage kommen kann. Ergebnisse aus psychologischen, triebdiagnostischen und kriminologischen Untersuchungen, zusammen mit den persönlichen Gesprächen mit Betroffenen, lassen folgende Fakten erkennen:
Überwiegend wird berichtet, daß flagellantische Wünsche erstmals vor Eintritt der Pubertät aufgetreten sind. Damit verbunden war der Wunsch nach einer starken Führung. Im Kopf entstand das Bild von Führungspersönlichkeiten, welche emotionale Sicherheit gewähren und bereit sind, das Individuum begleitend zu schützen. Die emotionale Stärke und der Führungsanspruch sollten sich fühlbar ausdrücken. Wer die Macht hat zu strafen, hat auch die Macht zu schützen. Es handelt sich somit um ein außerordentliches Schutzbedürfnis vor Eintritt der Pubertät. Dies zu artikulieren fällt den Betroffenen, auch später als Erwachsene, noch schwer. Leicht war und ist, die Flucht in Phantasien. Dies taten die Betroffenen. Bilder vom strengen Lehrer, Nachbarn, Trainer usw. beiderlei Geschlechtes entstanden in den Köpfen. Dies unabhängig davon, ob sie noch, wie die älteren tatsächlich, oder niemals gezüchtigt wurden. Daß dies so ist, beweisen auch kriminologische und psychologische Testverfahren an Jugendlichen.
Wenn in der Jugend gezüchtigt wurde, spielt eine große Rolle wie das geschah. Zum einen war das persönliche Verhältnis des Jugendlichen zu dem erzieherisch wirkenden von sehr großer Bedeutung. Stimmte da die Chemie, wurden selbst strenge Züchtigungen als positiv empfunden. Ganz anders, wenn das Gefühl entstand, grundlos oder übermäßig gezüchtigt zu werden. Da half auch die flagellantische Veranlagung nicht darüber hinweg, dies abzulehnen und die Strafenden zu mißachten. Positive Gefühle, die in der Erziehung eine so große Rolle spielen, entstanden nicht. Die pädagogische Erkenntnis und Grundthese, daß Menschen und Tiere nur mittels positiv empfundenen Signalen in der Lage sind, ihr Verhalten im positiven Sinne zu ändern, bestätigt sich in vielen Erzählungen. Viele Menschen sind durch übermäßige Züchtigung in der Jugend bis ins hohe Alter traumatisiert. Dies ist auch feststellbar, wenn die Menschen im fortgeschrittenen Alter zu Flagellanten wurden.
Flagellantische Träumereien spielten auch später, bei der Pubertät meist eine große Rolle und flossen in pubertäre Handlungen und pubertäres Lustempfinden ein. Dadurch wird verständlich, daß viele glauben, flagellantische Be-dürfnisse hingen mit der Sexualität zusammen, ohne die Reihenfolge des Entstehens zu beachten. Auch ist festzustellen, geschlagen zu werden ist für Flagellanten weder lustvoll, noch bereitet es ihnen Freude. Es ist eine sehr schmerzhafte Prozedur, die diese Menschen brauchen und über sich ergehen lassen, weil es für sie der einzige Weg ist, zu einer freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu kommen. Es läuft eben nicht alles auf der “Lustschiene” ab.
Am Ende der Pubertät treten sexuelle Interessen in den Vordergrund und flagellantische Gefühle spielenzunähst meist keine entscheidende Rolle. Es ist die Zeit der Familiengründung. Wieder beweisen kriminologische und psychologische Testverfahren die Richtigkeit dieser Aussage. Nicht selten praktizieren entsprechend Veranlagte, unabhängig von Sexualkontakten, flagellantische Handlungen in der Form von Selbstzüchtigungen weiter.
Nach der Familiengründung, wenn die „Personenliebe” und die damit verbundene „Sexualität” die Mächtigkeit ihres die Menschen beeinflussenden Drangs verlieren, tritt allgemein eine Veränderung des „Ich” ein. Nur bei sehr wenigen spielt der Flagellantismus noch eine Rolle. Meist bestehen flagellantische Bedürfnisse nur noch im Hintergrund weiter und Selbstzüchtigungen werden selten. Streßsituationen die bei Personen wieder ein außerordentliches Schutzbedürfnis erwecken, führen erneut zum Flagellantismus. Je nach Erfahrungen und jugendlichen Träumereien entstehen dabei unterschiedliche Ausprägungen. Obwohl durchaus weiterhin sexuelle Kontakte gepflegt werden, sind heterosexuelle Partnerschaften im mit flagellantischen Aktivitäten eher selten. Anders ist es mit pubertären Praktiken, die teilweise heimlich wieder aufgenommen werden. Dies hat mit den vorpubertären und pubertären Phantasien zu tun und nicht mit Sex. Kern der Handlungen ist erneut das außerordentliche Schutzbedürfnis, der Wunsch nach begleitender Sicherheit. Dieses Gefühl wird bei „Flagellanten” durch entsprechende tatsächliche und durchaus schmerzhafte Züchtigungen hervorgerufen. Als eine Art seelischer Lastab-nahme und Befreiung von seelischem Druck wird es einhellig von den Flagellanten beschrieben, was das Bild abrundet.
Bekanntermaßen gehen sexuelle Bedürfnisse im Alter zurück. Davon machen auch Flagellanten keine Ausnahme. Ganz anders verhält es sich mit flagellantischen Bedürfnissen. Zunehmend ältere Menschen suchen Partnerinnen und Partner zur Ausübung flagellantischer Praktiken. Der älteste Flagellant der, wie mir bekannt ist, verzweifelt nach einem Partner suchte, war immerhin schon über 90 Jahre alt.
Die Flucht zurück in vorpubertäre Träumereien bei Flagellanten wird bei der Bedeutung, die für sie Geschichten und Berichte über die körperliche Züchtigung in der Jugend haben, deutlich. Nicht etwa, daß sie Jugendliche züchtigen wollten, sondern ihre eigene Jugend und die damaligen Träume sind es, die sie einholen. Ein anderes Phänomen ist es, daß Flagellanten, die gezüchtigt werden wollen, aber keinen Partner dazu finden, in einem unglaublichem Ausmaß aggressiv werden. Sie empfinden das vermutlich als ausgestoßen sein von der Gesellschaft, als ein den außerordentlichen Schutz verweigern, den sie doch so sehr brauchen. Folgerichtig richtet sich ihre Aggression gegen die Gesellschaft und die sie umgebenden Personen.