Dienstag, 20. Oktober 2026

🎄 Ein Hauch von Weihnachten: Lana probiert ihr Nikolaus Outfit!

🎄 Ein Hauch von Weihnachten: Lana probiert ihr Nikolaus Outfit!

Die Vorweihnachtszeit hatte gerade erst begonnen. Draußen wurde es früh dunkel, die Temperaturen sanken und in den Fenstern der Nachbarschaft tauchten nach und nach die ersten Lichterketten auf. Auch bei uns zu Hause machte sich langsam diese besondere Stimmung breit, die ich jedes Jahr so sehr mag.

Lana hatte schon seit einigen Tagen davon gesprochen, unser Wohnzimmer ein wenig weihnachtlicher zu gestalten. Ein paar Sterne ans Fenster, Kerzen auf den Tisch und vielleicht schon die erste Weihnachtsdekoration. Ich kannte sie gut genug, um zu wissen, dass es nicht lange dauern würde, bis aus einer kleinen Idee ein richtiges Vorhaben wurde.

An diesem Nachmittag saß ich im Wohnzimmer, als Lana mit einem verschmitzten Lächeln zu mir kam.

„Robert, ich habe da etwas für die Vorweihnachtszeit vorbereitet“, sagte sie geheimnisvoll.

Ich legte meine Zeitschrift zur Seite. „Das klingt, als müsste ich mich auf etwas gefasst machen.“

„Ach was“, antwortete sie lachend. „Du sollst nur deine Meinung sagen.“

Dann verschwand sie im Schlafzimmer.



Während ich wartete, hörte ich sie hin und wieder lachen. Schließlich öffnete sich die Tür, und Lana kam zurück ins Wohnzimmer. Sie trug ein rotes Nikolaus Outfit mit weißen Verzierungen und einer passenden kleinen Mütze. Ihre langen, dunklen Locken fielen über ihre Schultern, und in ihren Augen lag dieses schelmische Funkeln, das ich an ihr so liebte.

Sie blieb mitten im Raum stehen, drehte sich einmal langsam um ihre eigene Achse und fragte:

„Na, was meinst du? Kann ich mich damit in der Vorweihnachtszeit sehen lassen?“

Ich musste schmunzeln. „Wenn du so weitermachst, müssen wir den Nikolaus dieses Jahr wohl nicht mehr einladen.“

Lana lachte so herzlich, dass ich automatisch mit lachen musste.

„Warte nur ab“, sagte sie. „Ich bin noch gar nicht fertig.“

Sie ging zum Spiegel, richtete ihre Mütze und zupfte an den weißen Verzierungen ihres Outfits herum. Dann betrachtete sie sich von der Seite und drehte sich wieder zu mir.

„Findest du nicht, dass noch etwas fehlt?“

Ich schaute mich im Wohnzimmer um. „Vielleicht ein paar Tannenzweige, ein Adventskranz und eine Schale mit Plätzchen?“


„Robert!“, rief sie gespielt empört. „Ich meine natürlich etwas an meinem Outfit!“



Jetzt mussten wir beide lachen.

Während Lana weiter ihr Nikolaus Outfit ausprobierte, begann ich, die ersten Weihnachtsdekorationen aus dem Schrank zu holen. Gemeinsam stellten wir ein paar kleine Weihnachtsfiguren auf das Regal und legten eine Lichterkette um die Fensterbank. Lana bestand darauf, dass jede Figur ihren richtigen Platz bekam. Ich wiederum war der Meinung, dass Weihnachten auch dann schön wird, wenn nicht alles millimetergenau steht.

Das führte natürlich zu einer kleinen Diskussion, die wir beide nicht besonders ernst nahmen.

„Du verstehst einfach nichts von Weihnachtsdekoration“, erklärte Lana mit einem breiten Grinsen.

„Und du verstehst nichts davon, dass man nach dem Dekorieren auch wieder aufräumen muss“, gab ich zurück.

Sie sah mich einen Augenblick an, verschränkte die Arme und sagte: „Dann bekommst du dieses Jahr eben keine Plätzchen vom Nikolaus.“

Das war natürlich eine Drohung, die ich nicht einfach hinnehmen konnte.

„Na gut, dann erkenne ich deine Dekorationskünste offiziell an.“

Lana war zufrieden. Zumindest für diesen Moment.

Als wir schließlich fertig waren, sah unser Wohnzimmer schon ein wenig weihnachtlicher aus. Die Lichterkette verbreitete ein warmes Licht, auf dem Tisch standen die ersten Weihnachtsfiguren, und Lana hatte es sich mit einer Tasse Tee gemütlich gemacht. Ihr Nikolaus Outfit hatte sie noch immer an.

Ich setzte mich zu ihr, und gemeinsam betrachteten wir unser kleines Werk.

„Weißt du, Robert“, sagte sie nach einer Weile, „ich mag diese Zeit vor Weihnachten besonders. Noch ist alles ruhig. Man freut sich auf die Adventszeit, plant kleine Überraschungen und hat das Gefühl, dass etwas Schönes vor einem liegt.“

Ich nickte. Genau das machte für mich den Zauber dieser Wochen aus. Weihnachten musste noch gar nicht da sein. Es reichte, sich darauf zu freuen.

Lana lehnte sich an mich und lächelte.

„Und nächstes Wochenende backen wir Plätzchen.“

Ich sah sie an. „Du backst, und ich probiere?“

„Ganz genau! Einer muss schließlich die Qualität kontrollieren.“

Draußen wurde es langsam dunkel, und in unserem Wohnzimmer leuchteten die ersten weihnachtlichen Lichter. Der Nikolaustag lag noch vor uns, die Adventszeit stand erst am Anfang, und bis Weihnachten war es noch ein wenig hin.

Aber an diesem Nachmittag hatten wir bereits das gefunden, was diese Jahreszeit für uns so besonders macht: gemeinsame Zeit, ein bisschen Unsinn, viel Gelächter und die Vorfreude auf all die kleinen Augenblicke, die noch kommen würden.

Und wer weiß, vielleicht wird Lana ihr Nikolaus Outfit bis zum sechsten Dezember noch einige Male ausprobieren.

Ich jedenfalls werde mich ganz bestimmt nicht beschweren.

Denn manchmal beginnt Weihnachten nicht erst im Dezember, sondern genau dann, wenn zwei Menschen gemeinsam anfangen, sich darauf zu freuen. ❤️

Eine vorweihnachtliche Geschichte von Robert und Lana, über kleine Überraschungen, gemütliche Stunden und die besondere Magie der Zeit vor Weihnachten.

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